Deine Fragen. Klar beantwortet.
Alles, was du über Navera wissen willst.
Sicherheit und Daten.
Ja. Die Schufa-Prüfung übernimmt allein die Bank, und das erst, wenn du deinen Kreditantrag eingereicht und sie dazu beauftragt hast. Die Nutzung von Navera selbst hat keine Auswirkung auf deinen Schufa-Score.
Wir nutzen deine Daten nur, um deine Finanzierungsanfrage zu bearbeiten und passende Angebote zu vermitteln, etwa bei den Banken, die wir für dich anfragen. Verkauft werden deine Daten nicht, und wir löschen sie, sobald sie nicht mehr gebraucht werden, außer gesetzliche Fristen verlangen eine längere Speicherung. Alle Details findest du in unserer Datenschutzerklärung: https://navera.de/datenschutz
Intern nur die Mitarbeitenden, die sie zur Bearbeitung deiner Anfrage brauchen. Hinzu kommen die Bankpartner, bei denen wir in deinem Auftrag anfragen, sowie technische Dienstleister, mit denen wir Auftragsverarbeitungsverträge geschlossen haben. Alle Details findest du in unserer Datenschutzerklärung: https://navera.de/datenschutz
Ja. Deine Daten und hochgeladenen Dokumente werden verschlüsselt auf Servern von Google Cloud in Frankfurt gespeichert. Wir bewahren sie 8 Jahre lang auf.
Wir setzen auf etablierte Sicherheitsstandards. Statt klassischer Passwörter nutzen wir ein passwortloses Anmeldeverfahren, das typische Risiken durch schwache oder gestohlene Passwörter vermeidet. Deine Daten werden dabei verschlüsselt verarbeitet.
Ja. Schreib uns einfach an [email protected], dann kümmern wir uns darum. Daten, die wir gesetzlich aufbewahren müssen, sperren wir stattdessen, sodass sie nicht weiter genutzt werden.
Auf Servern von Google Cloud in Frankfurt. Für den Betrieb der Website nutzen wir zusätzlich Cloudflare. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Alle Details findest du in unserer Datenschutzerklärung: https://navera.de/datenschutz
Ablauf und Beratung.
Du gibst deine persönlichen Daten und die Angaben zur Immobilie oder zum bestehenden Kredit ein und bekommst direkt eine Liste der verfügbaren Finanzierungsangebote.
Sofort: Sobald du alle Angaben gemacht hast, siehst du mögliche Angebote direkt, meist innerhalb von fünf bis zehn Minuten.
Ja. Unser Team erfahrener Finanzierungsexperten ist für dich da und beantwortet alle Fragen rund um deinen Immobilienkredit oder deine Anschlussfinanzierung.
An Wochentagen von morgens bis abends. Passt dir ein Termin außerhalb dieser Zeiten besser, finden wir auch dafür eine Lösung.
Ja. Du kannst Navera ausprobieren und eine Finanzierung berechnen, ohne dich zu verpflichten.
Jederzeit. Bei allen Fragen stehen dir unsere Finanzierungsexperten persönlich zur Verfügung.
Nein. Den Vertrag schließt du immer direkt mit der Bank. Wir vermitteln nur und werden dafür von der Bank bezahlt.
Rund um die Baufinanzierung.
Eine Baufinanzierung ist ein langfristiges Darlehen, mit dem du den Kauf, Bau oder die Modernisierung deines Zuhauses finanzierst. Du vereinbarst mit einer Bank einen Zinssatz für eine feste Laufzeit, die sogenannte Zinsbindung, und zahlst das Darlehen über eine monatliche Rate aus Zins und Tilgung zurück. Als Sicherheit wird eine Grundschuld auf deine Immobilie ins Grundbuch eingetragen.
Ein Vermittler vergleicht für dich die Konditionen vieler Banken, statt dir nur die Angebote eines einzelnen Anbieters zu zeigen. So findest du leichter eine Finanzierung, die zu deiner Situation passt, und sparst dir viele Einzeltermine. Bei Navera entstehen dir dafür keine Zusatzkosten, weil die Vermittlungsgebühr die Bank trägt.
Den größten Hebel hast du über dein Eigenkapital: Je mehr du einbringst, desto geringer das Risiko für die Bank und desto besser dein Zins. Auch Bonität, die Wahl der Zinsbindung, der Energiestandard der Immobilie und der Vergleich mehrerer Banken wirken sich spürbar aus. Schon kleine Zinsunterschiede machen über die Laufzeit oft mehrere Tausend Euro aus.
Tilgung ist der Teil deiner monatlichen Rate, mit dem du das Darlehen tatsächlich zurückzahlst, der andere Teil sind die Zinsen. Je höher deine Tilgung, desto schneller sinkt deine Restschuld und desto weniger Zinsen zahlst du insgesamt. Als Orientierung gelten zwei Prozent Anfangstilgung als sinnvolles Minimum.
Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Zahlung neben deiner normalen Rate, mit der du dein Darlehen schneller zurückzahlst. Jede Sondertilgung senkt deine Restschuld und spart Zinsen über die Restlaufzeit. Achte beim Vergleich auf diese Flexibilität, viele Verträge erlauben pro Jahr eine bestimmte Sondertilgung.
Das Annuitätendarlehen ist die häufigste Form der Baufinanzierung in Deutschland: Du zahlst jeden Monat dieselbe Rate aus Zins und Tilgung. Mit der Zeit sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt, die Rate bleibt aber gleich. Das macht deine Kosten gut planbar.
Die Grunderwerbsteuer fällt beim Immobilienkauf an und liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Sie gehört zu den Kaufnebenkosten und lässt sich meist nicht mitfinanzieren, du solltest sie also aus Eigenkapital einplanen.
Von der Anfrage bis zur Auszahlung vergehen meist einige Wochen, je nachdem, wie vollständig deine Unterlagen sind und wie schnell Bank und Notar arbeiten. Die bereitstellungszinsfreie Zeit ist der Zeitraum, in dem die Bank dein zugesagtes Darlehen bereithält, ohne dass schon Zinsen anfallen. Sie liegt meist zwischen drei und zwölf Monaten, manche Banken bieten bis zu 24 Monate.
Das Grundbuch ist ein amtliches Verzeichnis, in dem festgehalten wird, wem eine Immobilie gehört und welche Rechte und Belastungen auf ihr liegen. Beim Kauf wirst du dort als Eigentümerin oder Eigentümer eingetragen. Auch die Grundschuld deiner Bank wird vermerkt, als Sicherheit für dein Darlehen.
Ein Nachrangdarlehen ist ein Kredit, der im Grundbuch hinter einem anderen Darlehen steht. Wird die Immobilie im Ernstfall verwertet, wird zuerst die vorrangige Bank bedient und erst danach der Nachrang-Geber. Weil das Risiko höher ist, sind Nachrangdarlehen meist teurer, sie können aber eine Finanzierungslücke schließen.
Bei der Bonitätsprüfung schaut die Bank, wie sicher du das Darlehen zurückzahlen kannst, anhand von Einkommen, laufenden Ausgaben, Eigenkapital und Schufa-Daten. Je stabiler dieses Bild, desto besser deine Chancen auf Zusage und gute Konditionen. Bei Navera ist die erste Anfrage Schufa-neutral.
Die Beleihung beschreibt, wie stark deine Immobilie als Sicherheit für das Darlehen genutzt wird. Die Bank ermittelt dafür den Beleihungswert, also den Betrag, den sie der Immobilie langfristig und sicher zutraut. Je weniger du im Verhältnis dazu finanzierst, desto besser dein Zins.
Der Beleihungsauslauf zeigt, welcher Anteil des Immobilienwerts über das Darlehen finanziert wird, also Darlehenssumme geteilt durch Beleihungswert mal 100. Beispiel: 240.000 Euro Darlehen bei 300.000 Euro Beleihungswert ergeben 80 Prozent. Je niedriger der Wert, desto günstiger meist dein Zins.
Hauskauf.
In den meisten Fällen kombinierst du dein Eigenkapital mit einer Baufinanzierung, also einem langfristigen Darlehen von einer Bank. Du gibst deine Eckdaten ein, vergleichst die Konditionen verschiedener Banken und wählst das passende Angebot. Bei Navera prüft zusätzlich ein erfahrener Mensch deine Situation, und die erste Anfrage ist Schufa-neutral.
Den einen perfekten Zeitpunkt gibt es nicht, entscheidend ist deine persönliche Situation: stabiles Einkommen, ausreichend Eigenkapital und eine Immobilie, die langfristig zu deinem Leben passt. Zinsen und Preise spielen eine Rolle, lassen sich aber nicht zuverlässig vorhersagen. Sinnvoller ist es, deine eigenen Zahlen zu kennen und dann zu entscheiden.
Neben dem Kaufpreis fallen Kaufnebenkosten an, die meist 8 bis 12 Prozent zusätzlich ausmachen. Dazu gehören Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls die Maklercourtage. Diese Nebenkosten kannst du in der Regel nicht mitfinanzieren, du solltest sie aus Eigenkapital einplanen.
Als Faustregel solltest du mindestens die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln zahlen, besser zusätzlich 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises. Je mehr Eigenkapital du einbringst, desto geringer das Risiko für die Bank und desto besser dein Zins. Wichtig ist aber ein Puffer für Unvorhergesehenes, du musst nicht jede Reserve einsetzen.
Ja, eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist grundsätzlich möglich, aber an strengere Voraussetzungen geknüpft. Die Bank erwartet dann ein stabiles Einkommen und eine sehr gute Bonität, und der Zins fällt in der Regel höher aus. Sinnvoll ist meist, zumindest die Kaufnebenkosten selbst zu tragen.
Das hängt vor allem von deinem Haushaltsnettoeinkommen, deinem Eigenkapital und deiner tragbaren monatlichen Rate ab. Als Orientierung sollte die Rate dauerhaft gut leistbar bleiben und idealerweise nicht mehr als rund 35 Prozent deines Nettoeinkommens ausmachen. Mit dem Navera-Rechner siehst du in wenigen Minuten und Schufa-neutral, welcher Rahmen realistisch ist.
Bei einem endfälligen Darlehen zahlst du während der Laufzeit nur die Zinsen und tilgst die gesamte Summe erst am Ende in einem Betrag. Die Zinskosten sind insgesamt höher, weil die Restschuld nicht sinkt. Diese Variante eignet sich eher für Sonderfälle wie Kapitalanlagen und seltener für die klassische Eigennutzung.
Ja, das ist möglich, auch wenn ein befristeter Vertrag die Prüfung etwas aufwendiger macht. Banken schauen dann genauer auf deine Branche, deine bisherige Beschäftigung und die Aussicht auf eine Verlängerung. Mehr Eigenkapital oder eine zweite Person im Vertrag können deine Chancen verbessern.
Anschlussfinanzierung.
Eine Anschlussfinanzierung löst deine bestehende Baufinanzierung ab, wenn die Zinsbindung endet und noch eine Restschuld offen ist. Du kannst bei deiner bisherigen Bank verlängern oder zu einer anderen Bank mit besseren Konditionen wechseln. Ein Vergleich lohnt sich, weil schon kleine Zinsunterschiede über die Restlaufzeit viel ausmachen.
Mit einem Forward-Darlehen sicherst du dir heute schon den Zins für deine spätere Anschlussfinanzierung, maximal bis zu fünf Jahre im Voraus. Das gibt dir Planungssicherheit, wenn du steigende Zinsen erwartest. Im Gegenzug verlangt die Bank meist einen kleinen Zinsaufschlag, und du bindest dich an den Abschluss, auch falls die Zinsen bis dahin fallen.
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist ein Ausgleich, den die Bank verlangen kann, wenn du dein Darlehen vor dem Ende der Zinsbindung zurückzahlst. Sie entschädigt die Bank für die entgangenen Zinsen und richtet sich nach Restschuld, Restlaufzeit und Zinsniveau, eine pauschale Höhe lässt sich daher nicht nennen.
Eine Umschuldung lohnt sich vor allem, wenn die aktuellen Zinsen deutlich unter deinem laufenden Zins liegen oder deine Zinsbindung in den nächsten Jahren ausläuft. Auch ein Wechsel zu flexibleren Konditionen, etwa höheren Sondertilgungen, kann ein Grund sein. Ob sich der Aufwand rechnet, hängt von Restschuld, Restlaufzeit und möglichen Kosten ab.


